Parasiten – die unliebsamen Mitbewohner des Menschen

Parasiten – die unliebsamen Mitbewohner des Menschen

Dass Menschen schon immer von diversen Parasiten befallen wurden, ist weit zurück in die Geschichte der Menschheit zurück zu verfolgen. Fakt ist jedoch, dass es früher wie heute Parasiten gibt die uns das Leben bei Befall richtig schwer machen können und sogar in bedrohliche Lebensgefahr bringen können. Andere wiederum eher lästige, meist unbemerkte Mitbewohner sind jene, die kaum großartige, gesundheitliche Veränderung bewirken könnten. Dennoch sind sie von uns weder willkommen, noch beliebt – und je nach Art und Gattung sind sie zudem nicht immer ganz leicht ausfindig zu machen und dementsprechend zu bekämpfen.

Wurmbefall – reichen kurze Medikationen aus?

Ein nicht sehr appetitliches Szenario. Der tägliche Gang am Morgen zur Toilette und plötzlich sieht man einen Wurm im Stuhl. In der Regel reagieren Betroffene völlig geschockt und der Gang zum Arzt ist hier hierbei die erste Reaktion. Grundsätzlich richtig, doch meist werden nur Medikamente zur Behandlung des Wurmbefalls, die die Abtötung der Parasiten bewirken verabreicht,

Woher und wodurch der Befall überhaupt möglich war und ist, wird in der Regel meist nicht hinterfragt und verfolgt, so erklärt der Forscher dann auch die rezidivierenden Wurmbefälle in vermehrter Form der Personen nach schon kurzer Zeit. Denn eine systemische Behandlung bleibt meist aus. Fragen, wie die Ursache ist und wodurch es zum Befall kommt, sowie auch um welche spezifische Art des Wurmes es sich handelt, müsste auf den Grund gegangen werden. Man geht davon aus, dass wenn Würmer den Körper verlassen, dieser schon seit geraumer Zeit befallen ist und sich die Würmer im Körper selbst vermehren können. Würmer können nicht nur im Dickdarm oder Darmausgang leben, sondern auch im Dünndarm, in inneren Organ, wie Leber, Lunge, Herz und sogar auch im Gehirn.

Der Wurmbefall an sich wird selbst bei starker Form nur sehr gering wahrgenommen, da nur die Engerlinge am Darmausgang und im Stuhl erkennbar sind. Wurmbefall ist ansteckend und bei Kindern, wenn beispielsweise die ausgeschiedenen Würmer noch lebend sind, sollte unbedingt der Arzt aufgesucht werden und eine schnelle, dauerhafte Medikation nebst Anamnese erfolgen. Die Anzeichen bei Wurmbefall sehen folgendermaßen aus: Jucken unter der Haut, am After, Eisenmangel, Haarausfall. Blähungen. Stoffwechselprobleme, chronische Müdigkeit, Abgeschlagenheit. Krämpfe und eine anscheinend vernebelnde Wahrnehmung Betroffener.

Die Zecke

Sie ist mit der bekannteste und auch gefürchteste Parasit, den wir kennen. Sie sitzt besonders in den Frühjahrs- und Sommermonaten an Gräsern und hofft, dass sie von Tieren wie Menschen beim Abstreifen als Passagier mitgenommen wird. Und meist unbemerkt findet sie eine Stelle am Körper, an der sie sich sicher wiegt und bohrt ihren Kopf und Rüsseln durch die Haut des Menschen und saugt sich voll mit Blut. Ist sie groß und vollgesaugt, fällt sie ab. Doch bis dahin kann sie ein sehr gefährlicher Mitbewohner sein. Sie ist Überträger des Borreliose Erregers, der von Fall zu Fall die gefährliche Hirnhauterkrankung bei Menschen verursachen kann. Auch die Viruserkrankung selbst verursacht bei Menschen Gelenkschmerzen und mehr, kann aber bei frühzeitiger Prognose geheilt werden.

Läuse und Flöhe

Besonders Kinder sind von Läusen befallen, die im Kindergarten- und Vorschulalter sind. Die Ansteckung ist relativ schnell und einfach, denn die Läuse können rasant von Jacke zur Jacke beispielsweise springen und von Kopfhaar zu Kopfhaar. Die Nissen sind im dunklen Haar gut zu erkennen und lassen sich mit speziellen Kämmen herauskämmen. Die Läuse selbst verstecken sich im Haar und saugen Blut an der Kopfhaut. Eine chemische Behandlung der Haare und Kopfhaut macht den Läusen schnell den Garaus. Flöhe sind ebenfalls kleine Vampire und wollen an unser Blut. Sie sind Meister beim Überwinden von großen Distanzen und springen von Mensch zu Mensch. Sie können von Haustieren wie Hunden und Katzen übertragen werden. Starker Juckreiz an den Bissstellen sind die Folge. Das häufige Duschen, Baden und wechseln der Kleidung und säubern reicht meist schon aus, diesen Plagegeistern ade zu sagen.

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