Mikropenis – hohe psychische Belastung für Betroffene

Mikropenis – hohe psychische Belastung für Betroffene

Dass die Größe des männlichen Geschlechtsorgans nicht nur in anzüglichen Witzen, sondern vor allem auch im Kopf der meisten Männer eine Rolle spielt, ist kein Geheimnis. Generell ist die Penisgröße bei den meisten Männern ein sensibles Thema, ein kleiner Penis kann sich stark auf das Selbstwertgefühl eines Mannes auswirken und sogar zu ernsthaften psychischen Erkrankungen führen. Doch wann ist ein Penis eigentlich so klein, das man von einem Mikropenis redet, welche Ursachen liegen dem zugrunde und was können Betroffene dagegen tun?

Unter folgendem Link gelangt man zu weiterführenden Informationen zum Thema Mikropenis.

Was genau ist ein Mikropenis?

Groß oder klein, prinzipiell ist es nicht besonders sinnvoll Penisse miteinander zu vergleichen, genau wie bei anderen Körperteilen gibt es zahlreiche Unterschiede in Bezug auf Form, Länge und Größe. Die allermeisten Männer, die befürchten einen zu kleinen Penis zu haben hegen diese Befürchtung vollkommen unbegründet, Statistiken zufolge wünschen sich die allermeisten Männer einen größeren Penis. Ausnahmen bestätigen aber auch hier die Regel. Denn in seltenen Fällen kommt es tatsächlich zu einem anatomischen Minderwuchs am männlichen Genital.

Unter einem Mikropenis versteht man eine meist angeborene Fehlbildung des Penis, was zu einer ungewöhnlich kleinen Ausprägung des Organs führt. In der Medizin nennt man eine solche Erkrankung auch Mikrophallus oder Hypogenitalismus. Allgemein spricht man dann von einem Mikropenis, wenn dieser im erigierten Zustand weniger als sieben cm Länge aufweist. Die Funktionsfähigkeit des Penis ist bei Betroffenen allerdings prinzipiell nicht eingeschränkt und sie sind voll zeugungsfähig.

Wodurch entsteht ein Mikropenis?

Die genauen Ursachen für die Fehlbildung sind noch nicht gänzlich erforscht, in vielen Fällen wird eine Unterversorgung oder eine Resistenz gegenüber Testosteron als Erklärung herangezogen. Wenn dies im Kindesalter und während der Pubertät der Fall ist, kann es zu einer Stagnation der Geschlechtsorgane und somit zu einem Mikropenis führen. Darüber hinaus kann auch eine Unterfunktion der Hoden die Ursache für eine eingeschränkte oder gar gestoppte Entwicklung sein. Immer wieder bekommen betroffene allerdings auch die Diagnose: idiopathischer Mikropenis, was bedeutet, dass die Ursache nicht bekannt ist.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für Betroffene?

Ob und wenn wie Betroffenen geholfen werden kann, hängt immer stark vom jeweiligen Alter und dem Entwicklungsstand des Penis zusammen. Sofern sich der Betroffene noch im Kindes- oder Jugendalter befindet, versucht man in der Regel das Wachstum des Organs mit der Gabe von Testosteron zu beeinflussen, bei erwachsenen Betroffenen steht diese Option nicht mehr zur Verfügung.

Da die Erkrankung wie bereits erwähnt ausschließlich ein ästhetisches Problem darstellt, sollten Männer mit einem Mikropenis die Erkrankung im besten Fall erst einmal seelisch auf- und vor allem verarbeiten, sofern es tatsächlich ein Problem für sie darstellt. Die Medien und vor allem die Erotikbranche suggerieren Männern oftmals völlig falsche Vorstellungen was das eigene Geschlecht. Wenn das keine Option darstellt, bleibt als letzte Möglichkeit immer noch ein operativer Eingriff um den Penis zu verlängern oder zu verdicken.

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