Tattoopflege und Entzündungen vermeiden

Tattoopflege und Entzündungen vermeiden

Die größte Sorge nach dem Stechen eines Tattoos ist eine Entzündung. Es gilt, diese rechtzeitig zu erkennen und ihr durch richtige Pflege des Tattoos am besten vorzubeugen. Diese gelingt nur mit wirklich hochwertigen Produkten und den Ratschlägen eines Experten wie dem Tattoo Studio in München.

Allergien im Vorfeld abklären

Es gibt zwei mögliche Allergien beim Tattoo:

  • Die Haut kann allergisch auf die Tattootinte reagieren.
  • Das Tattoo kann auch allergisch auf Sonneneinstrahlung reagieren.

Das Tattoostudio berät zu diesen beiden Möglichkeiten und testet gegebenenfalls die Haut. Auch das beugt Entzündungen vor. Der Epikutantest ermittelt, ob die Haut möglicherweise allergisch auf die Tattootinte reagiert. Das ist sehr selten. Relevante Stoffe sind in roter Farbe geringe Anteile von Quecksilber, in blauer Farbe etwas Kobalt und in grüner Farbe etwas Chrom. Der Test auf eine mögliche Sonnenallergie nach dem Stechen des Tattoos empfiehlt sich bei Personen mit sehr heller Haut, es ist der sogenannte Photopatchtest.

Wie ist eine Entzündung des frisch gestochenen Tattoos zu erkennen?

Wenn das Tattoo nicht richtig abheilen will und sehr brennt oder juckt, könnte es tatsächlich entzündet sein. Dass es anfangs brennt, ist vollkommen normal bei einer frischen und offenen Wunde. Doch für gewöhnlich sollte der Schmerz kontinuierlich nachlassen. Wenn er hingegen zunimmt und auch nach drei Tagen keine Besserung eintritt, ist das Tattoo wahrscheinlich entzündet. Ein weiteres Symptom dafür wäre, dass die Rötung am Motiv nicht ab-, sondern zunimmt. Sollten auch noch Blasen, Eiter, geschwollene Lymphknoten und sogar Fieber hinzukommen, ist mit Sicherheit von einer Entzündung auszugehen. Der Worst Case wären rote Linien in der Nähe des Motivs: Dabei handelt es sich wahrscheinlich um eine Blutvergiftung, die umgehend behandelt werden muss. Solche Fälle sind aber sehr selten.

Vorbeugende Maßnahmen zur Pflege

Die beste Vorbeugung leistet eine After-Tattoo-Creme, die speziell für diese Anwendung konzipiert wurde. Entzündungshemmende Salben hingegen mit einem Plus (+) im Namen sind zu vermeiden. Es sind zwar Zugsalben, die Bakterien und Wundsekrete herausziehen, doch leider ziehen sie dabei auch die Farbpigmente aus dem Tattoo. Auch Zinksalbe, Babycremes und Hautlotion helfen nicht, sie können sogar schaden. Des Weiteren sollte niemand mit einem frisch gestochenen Tattoo ins Schwimmbad oder in die Sauna gehen, denn dort finden sich viele Keime. Wenn das Tattoo nur gereizt, aber möglicherweise noch nicht richtig entzündet ist, hilft das Abtupfen mit Kamillentee. Auch das Waschen mit pH-neutraler Seife ohne Parfüm ist sehr nützlich. Weitere nicht optimale Pflegemittel sind:

  • Vaseline: enthält zu viel Fett, weist Feuchtigkeit ab
  • Melkfett: zu viel Fett, das die Poren verschließt
  • Salben mit Panthenol: parfümiert (Ausnahme: Panthenolsalbe mit Teebaum- und Weizenkeimöl, speziell für die Tattoopflege entwickelt)

Geeignete Tattoopflegemittel

Alle speziell für die Tattoopflege geeigneten Cremes können bedenkenlos verwendet werden. Sie wirken zum Beispiel mit Xylitol und dem Enzym Lysozym. Die beiden Stoffe blocken Bakterien und lassen die Haut auf natürliche Weise heilen. Des Weiteren gibt es einen speziellen Tattoo-Sonnenschutz, der das Ausbleichen des Tattoos in der Sonne unterbindet. Nach dem Sonnenbaden empfiehlt sich eine spezielle After-Care-Lotion für die Tattoobehandlung.

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