Kampf den Transfettsäuren

Kampf den Transfettsäuren

Jedes Jahr erkranken Millionen Menschen an Herzerkrankungen. Unterschiedliche Gründe werden hier aus ärztlicher Sicht aufgezählt. Ein Grund wird hierbei allerdings sehr oft erwähnt: Die falsche Ernährung. Der Mensch ernährt sich im Zuge der menschlichen Weiterentwicklung immer häufiger eher schlecht und mit gesundheitsschädlichen Lebensmitteln, als noch vor etlichen Jahrzehnten.

Dazu zählen Experten auch die für den Körper so schädliche Transfettsäure. Sie entsteht beim Zubereitungsvorgang und Härteprozess von Pflanzenfetten. Als bestes Beispiel können hierfür die Zubereitungen von Pommes Frites und auch Chips aufgeführt werden. Wenn man nun überlegt, wie viel Tonnen dieser Lebensmittel auf diese Weise hergestellt und produziert werden, kann man sich durchaus vorstellen, wie viele Menschen sich ihre Herzkrankheiten regelrecht meist unwissentlich an-futtern. Die Weltgesundheitsorganisation, WHO, will nun erzwingen, dass in den kommenden fünf Jahren Transfettsäuren aus Lebensmitteln verschwinden.

Herzerkrankungen steigen rasant an

Geht man davon aus, dass jedes Jahr rund eine halbe Million Menschen an einer Herzerkrankung sterben, die durch die Aufnahme von Transfettsäuren verursacht wurden, scheint diese Maßnahme der WHO mehr als dringlich zu sein. Laut des letzten WHO-Berichtes sollen diese gesundheitsgefährdenden Zusatzstoffe aus allen Lebensmitteln verbannt werden. Transfettsäuren entstehen durch die Zubereitung von Lebensmitteln aller Art, die in heißen Pflanzenfetten angefertigt und produziert werden. Das tödliche Gift entsteht schließlich beim Härtungsprozess von allen Pflanzenfetten aller Art. So bei der Herstellung von unterschiedlichen Margarinen oder Backfetten. Vor allem befinden sich diese Zusatzstoffe in gebackenen und weiterverarbeiteten Lebensmitteln. So schätzt die WHO, dass jährlich rund 500000 Menschen allein durch diesen Zusatzstoff infolge von Herzerkrankungen sterben. Das Abschaffen dieser lebensbedrohlichen Zusatzstoffe wäre laut WHO sehr einfach, da es auch durchaus eine Menge an Alternativen gäbe. So könnten diese Fette beispielsweise durch natürliche Rapsöle ganz einfach und leicht ersetzt werden. Sie würden in fast allen Fällen der Zubereitung von Lebensmitteln dieser Art eingesetzt werden können. Das würde vieles um ein Vielfaches mindern und ganz besonders die Herzkranzgefäßerkrankungen, die mit einer deutlicher Zunahme zu verbuchen ist.

Die Dänen machen es vor

Was das Thema Gesundheit, Forschung und Resultate und Handlungen angeht, scheint Deutschland eher sehr langsam unterwegs zu sein. Denn in Ländern wie Dänemark beispielsweise, sind Transfettsäuren schon seit über 15 Jahren schon aus dem Verkehr gezogen. Dort stellte man nämlich fest,dass diese Zusatzstoffe oftmals zur Verstopfung der Herzkranzgefäße führte. Ungefähr 40 weitere Länder, darunter auch die USA nehmen sich diesem Thema schon seit geraumer Zeit an. In den USA müssen beispielsweise Lebensmittelhersteller seit 2006 schon Transfette auf den Verpackungen klar sichtbar und lesbar deklarieren. New York geht hier noch einen Schritt weiter und hat allen Restaurants verboten, Speisen mit Transfetten anzubieten. Die WHO will nun selbst über die Grenzen hinaus in den Entwicklungsländern ebenfalls dafür sorgen, dass diese Zusatzstoffe so schnell wie möglich aus den Lebensmitteln verschwinden. Ab dem 18. Juni diesen Jahres will die USA eine weitere Regulierung einbringen, die Herstellern grundsätzlich verbietet, Lebensmittel Transfetten überhaupt auf den Markt zu bringen und zu verkaufen. Wie und inwieweit gegen jeweilige Verstöße vorgegangen werden solle, ist aber nach Angaben der US-Behörde für Lebensmittel- und Arzneimittel noch nicht geklärt.

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