Tipps und Tricks in Sachen Pferdegesundheit

Tipps und Tricks in Sachen Pferdegesundheit

Ist das Pferd gesund, freut sich der Mensch. Denn ein krankes Pferd leidet und meist leiden die Besitzer der Pferde ebenso mit, da sich oftmals die Diagnostik und Ursache der Erkrankung nicht immer ganz klar und eindeutig zu erkennen gibt. Pferde sind stille Leidensgenossen, die nur selten und meist bei akuten und höchst schmerzhaften Erkrankungen klare Symptome aufzeigen. Koliken und ihre Symptomatiken sind bekannt, doch auch andere Leiden wie Stoffwechselerkrankungen, Kiefer- und Zahnprobleme, Leberbeschwerden und auch Magengeschwüre und vieles mehr können dem Pferd tagtäglich zu schaffen machen, ohne dass sie sich für Reiter und Besitzer zunächst klar zu erkennen geben.

Leistungspferde, die im Turniersport eingesetzt werden, leiden hierbei oftmals sehr stark und schweigend. Auch in Sachen Ernährung hat sich im Laufe der Jahrhunderte für Pferde so einiges geändert. Zwar ist die Vielfalt an Futtersorten, Gattungen und Inhaltsstoffen bei Weitem größer, als noch vor einem Jahrzehnt. Doch im Zuge der Monokultur hat sich auch hierbei was Nährstoffe, Vitamineanreicherung und Co. angeht, so einiges geändert. Eine mit allen Vitaminen, Mineralien und Nährstoffen angereicherte und ausgewogene Ernährung ist fürs Pferd wichtig, um Leistungsstark und vor allem gesund zu sein und zu bleiben.

Vitamine, Vitamine, Vitamine

Ohne einen ausreichendes Vitamindepot kann ein Pferd keine Leistung vollbringen. Denn diese benötigt das Pferd in hohem Maße, um seinen äußerst empfindlichen Stoffwechsel in Gang halten zu können. Schon allein ein Vitamin D3-Mangel reicht aus, um die komplette Stoffwechselaktivität eines Pferdes aus dem Gleichgewicht zu bringen. Denn besonders in den Wintermonaten, wenn viele Pferde zu lange im Stall bleiben und nur wenig auf die Weiden kommen und dem Tageslicht ausgesetzt werden, ist ein Vitamin D3-Mangel vorprogrammiert. Hier erfährt man beispielsweise
wichtige Fakten dazu und was man zusätzlich tun kann, um den Vitamin D3-Haushalt auch in diesen Monaten auf Trab halten zu können. Aber auch andere Vitamine, wie das Vitamin C ist für Pferde wichtig und das Karotin, sowie das Vitamin E, welches insbesondere für Sportpferde, wie auch das Selen, entscheidend für den Muskelaufbau und die Leistungsfähigkeit ist.

Mineralien, Zusatzstoffe und natürliche Hilfen

Die Natur macht das schon. So hat man schon immer bei der Haltung der Pferde gedacht und sich dementsprechend auch verhalten. Doch die Zeiten haben sich geändert. Denn aus den Arbeitspferden, die überwiegend mit reinem Hafer gefüttert wurden und auf saftigen Kräuterwiesen standen, sind heutzutage hochgezüchtete Sportpferde geworden. Mit einem hoch empfindlichen Magen-Darm-Apparat und auch einer erhöhten Stressanfälligkeit. Das Gras auf den Weiden ist Dank der flächendeckenden Monokultur längst nicht mehr so nahrhaft wie es einmal war und Kräuter sind nur noch in Almwiesen im Allgäu und in Regionen der Eifel zu finden. Das Heu ist hierzulande dementsprechend arm an wichtigen Substanzen und umso mehr müssen sich Pferdebesitzer ausreichend über die richtige und nahrhafte Ernährung ihrer Vierbeiner informieren und handeln, damit sie groß und stark bei der Aufzucht werden. Mit einem starken Knochenbau und guten Hufsubstanzen. Denn schließlich müssen die Tiere, die durchschnittlich schon einige hundert Kilo auf die Waage bringen, ihr Leben lang auf den vier Hufen und Beinen laufen und stehen können. Und dies ganz unabhängig davon, ob sie nun im Sport laufen, oder eher im Freizeitbereich.

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